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Reduzierung von elektrischen und magnetischen Feldern

Reduzierungsmöglichkeiten:

  • Im Schlafraum nur so wenige netzbetriebene Elektrogeräte aufstellen wie notwendig.

  • Ein bis zwei Meter Abstand zu stromführenden Leitungen und Geräten halten (auch zu denen in und hinter den Wänden). Dies gilt insbesondere für Sicherungskästen, Kühl- und Heizgeräte, Fernseher und HiFi-Anlagen, Pumpen und (Nacht-) Speicherheizungen.

  • Netzfreie Bereiche im Raum schaffen (z.B. durch den Einbau eines sogenannten Netzfreischalters).

  • Netzstecker nach Gebrauch der Geräte aus der Steckdose ziehen, da trotz des Ausschaltens noch eine Spannung anliegt, die ein elektrisches Feld verursachen kann.

  • Nur Geräte mit dreiadrigen, geerdeten Kabeln verwenden.

  • Überall nur abgeschirmte Kabel verlegen.

  • Verzicht auf unnötige elektrische Geräte. Im Bett keine elektrischen Geräte (Heizdecken, elektrisch verstellbare Betten, Abschirmmatten...) benutzen.

  • Vorsicht mit ungeschirmten Leuchtstoffröhren und Dimmern.

  • Leitfähige Bauteile (Metalle, z.B. großflächige Aluminiumfolien als Dampfbremsen) des Hauses erden.

  • Keine Transformatorenhäuschen in der unmittelbaren Nähe von Wohnhäusern zulassen.

  • Möglichst auf alle trafobetriebenen Geräte verzichten.

  • Keine elektrischen Fußbodenheizungen.

  • Stromzuführungen zum Haus nicht über Dachständer bauen.

  • Mindestabstand von 100 Metern zu Bahnlinien halten.

  • Mindestabstand von 200 Metern zu Hochspannungsleitungen halten.

  • Computermonitore nach aktueller Schwedennorm (MPR III oder TCO´99) kaufen.

Netzfreischaltung:
Die beste Lösung zum Unterbinden elektrischer Felder in Schlafräumen besteht im Einbau eines sogenannten Netzfreischalters. Dieser wird im Verteilerkasten hinter die Sicherungen eingebaut, deren Stromkreise elektrische Wechselfelder im Schlafraum erzeugen, und trennen die Leitung vom Netz ab, sobald der letzte Verbraucher ausgeschaltet wird. Danach legt der Netzfreischalter eine schwache Prüfgleichspannung auf die Phasenleitung. Sobald wieder ein Verbraucher wie beispielsweise die Nachttischlampe eingeschaltet wird, erhält der Freischalter über die Gleichspannung das Signal, die Netzspannung wieder herzustellen. Ohne jeden Komfortverzicht ist damit erreicht, dass der Schlafplatz nachts feldfrei ist.
Beim Einbau von Netzfreischaltern ist allerdings zu beachten, dass diese nur funktionieren, wenn der Schlafbereich über einen eigenen, abgetrennten Stromkreis verfügt. Desweiteren dürfen am gleichen Stromkreis keine Dauerverbraucher angeschlossen sein. Entsprechend können am Schlafplatz mit Netzfreischaltung keine netzbetriebenen Uhren oder Radiowecker verwendet werden. Ferner ist auf "stille" Verbraucher wie Fernsehgeräte oder CD-Player im Stand-by-Betrieb zu achten. Um das Funktionieren eines Netzfreischalters zu gewährleisten, empfehlen wir, nach dem Einbau eine Kontrollmessung durchführen zu lassen.


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